OFF TOPIC 15 – LEVOTHYROXIN ( T4 )

Im Rahmen der Verwendung von anabolen Steroiden und auch Wachstumshormonen, kommt es immer häufiger auch zu der Verwendung von Schilddrüsenhormonen. Da diese bekanntlich neben ihren lebensnotwendigen Funktionen auch den Stoffwechsel und die Fettverbrennung radikal beeinflussen, kommt es immer häufiger zu der Nutzung dieser Vorteile zu diätischen Zwecken. Da mit Hormonen wie T4 jedoch verantwortungsvoll umgegangen werden sollte, gilt es über die Substanz Levothyroxin umfassend aufzuklären. Alles was ihr zu diesem Thema wissen solltet erfahrt ihr hier :

Allgemeines über Levothyroxin ( T4 ) :

Bei Levothyroxin handelt es sich prinzipiell um die synthetisch hergestellte Variante des körpereigenen Schilddrüsenhormons T4, welches von Athleten vorrangig im Rahmen einer Diät verwendet wird, um einen radikal niedrigen Körperfettanteil zu erzielen.

Schilddrüsenhormone wie Levothyroxin ( T4 ) sind in erster Linie hauptverantwortlich für den Kalorien – Grundumsatz. Dies ist beispielsweise der Grund, warum Menschen mit einer Schilddrüsenüberfunktion trotz übermäßiger Nahrungsaufnahme nicht zunehmen. Dagegen kommt es bei einer Unterfunktion zu einer schnellen Gewichtszunahme und Fettaufbau.

Die Wirkung von Levothyroxin ( T4 ) :

Es gilt also, dass je mehr Schilddrüsenhormone zur Verfügung stehen, desto schneller werden zugeführte Proteine, Kohlenhydrate und Fette verwertet.

Besonders interessant ist ebenfalls der Faktor, dass Levothyroxin ( T4 ) im Körper erst zu T3 umgewandelt wird. Im Klartext bedeutet dies, dass Levothyroxin ( T4 ) erst enzymatisch konvertiert wird, bevor eine Wirkung erfolgen kann.

Aus den genannten Gründen wird es von vielen als äußerst nutzlos angesehen, überhaupt erst auf Levothyroxin ( T4 ) zurückzugreifen.  

Im Bereich Bodybuilding wird Levothyroxin ( T4 ) mittlerweile eher selten benutzt. Mittlerweile wird wesentlich häufiger auf das 4 mal stärkere Liothyronon ( T3 ) zurückgegriffen. Besonders im Bereich des Hobbysports wird deshalb auf T4 zurückgegriffen, da hier die Ansprüche an das Hormon meist nicht so hoch sind  wie auf professioneller Ebene und auch die Nebenwirkungen von Levothyroxin ( T4 ) nicht so radikal ausfallen wie bei T3.

Viele Athleten Kombinieren Schilddrüsenhormone mit beispielsweise Clenbuterol, da hier in erster Linie von einem synergetischen fettabbauenden Effekt ausgegangen wird und man sich zum anderen von den nachgesagten antikatabolen Eigenschaften des Clenbuterol einen Muskelschutz während der Anwendung von Levothyroxin ( T4 ) erhofft.

Ebenfalls trifft man auf Athleten, die Levothyroxin ( T4 ) in der Massephase einsetzen. Hier wird das mildere Schilddrüsenhormons eingesetzt, dafür über einen längeren Zeitraum, um den Stoffwechsel konstant hoch zu halten, was wiederum in einem geringeren Körperfettansatz während der Massephase resultiert. Zudem erwartet man hier einen beschleunigten Muskelaufbau, welcher auf die optimierte Nährstoffverwertung zurückzuführen ist.

Die Angst vor dem Einsatz der genannten Schilddrüsenhormone ist nicht selten und zudem begründet. Bereits ein großer Faktor der gegen die Verwendung von Schilddrüsenhormonen spricht, ist, dass diese Hormone zugeführte Nährstoffe regelrecht verbrennen, wodurch es auch definitiv zu einem Muskelabbau kommen kann. Dies ist besonders bei T3 gegeben. Bei Levothyroxin ( T4 ) halten sich katabolen Wirkungen sehr in Grenzen.

Die Nebenwirkungen von Levothyroxin ( T4 ):

Vorab ist zu erwähnen, dass neben einem gezielten Einnahmezeitraum auch auf langsames Ein- und Ausschleichen geachtet werden sollte. Beginnt man zu früh mit einer hohen Dosierung, sind Nebenwirkungen wie Durchfall, innere Unruhe, Schlafstörungen und übermäßiges Schwitzen vorprogrammiert.

Zu den weiteren temporären Nebenwirkungen von Levothyroxin ( T4 ) gehören Zittern, Flushes, Herzrasen und auch psychische Störungen.

Die Dosierung von Levothyroxin ( T4 ) :

Wie bereits kurz erwähnt ist es ratsam, dem Körper von Beginn an die Möglichkeit zu bieten, sich langsam an eine exogene Zufuhr von Levothyroxin ( T4 ) zu gewöhnen. Hier sollte für gewöhnlich mit 25mcg pro Tag begonnen werden. Anschließend kann alle 2-3 Tage um 25mcg erhöht werden bis zu einem Maximum von 200-400mcg. Anschließend wird die Dosierung nach dem erreichten Ziel alle 2-3 Tage wieder um 25mcg reduziert.

Der gängige Einnahmezeitraum liegt hier bei 6-8 Wochen.

Dieser Artikel dient nicht der Beratung oder dem Zuspruch im Bezug auf das genannte Thema, und auch keinesfalls der Anwendungsempfehlung, sondern lediglich der Aufklärung über dieses Themengebiet!

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