NIKOTIN IM SPORT  – DER EINFLUSS AUF HORMONE UND DIE FETTVERBRENNUNG

Nikotin gilt bekanntlich als schädlich und Krebserregend. Dieser Mythos beruht allerdings hauptsächlich auf dem Konsum von Zigaretten. Da Nikotin jedoch auch in diversen Nahrungsergänzungsmitteln enthalten ist, hat sich über die Jahre erwiesen, dass Nikotin an sich einschlägige Auswirkungen auf den Stoffwechsel und auch gezielt auf die Fettverbrennung hat und das Training positiv beeinflussen kann. Diese Faktoren beziehen sich allerdings auf Nikotin an sich und definitiv nicht auf das Rauchen von nikotinhaltigen Zigaretten, da der Rauch hier bekanntlich erhebliche gesundheitliche Schäden mit sich bringen kann. Alles was ihr zu diesem Thema wissen solltet erfahrt ihr hier:


Allgemeines zum Thema Nikotin:

Nikotin kennen die meisten bekanntlich aus Zigaretten, jedoch ist dies nicht der schädlichen Part, auch wenn dies häufig vermutet wird. Der Großteil der schädlichen Substanzen sind Teer, Schwermetalle, Nitrosamine, Nickel, Benzol und einige weitere Chemikalien. Zusammengefasst gelten diese als krebserregend. Hauptsächlich der Anteil an Teer ist verantwortlich für die sogenannte Raucherlunge. Auf das Jahr betrachtet sammeln sich hier große Mengen erst in der Lunge, später auch im Kehlkopf, in den Bronchien sowie der Luftröhre und schwächt damit die Selbstreinigungsfunktion drastisch. Nikotin, Kohlenmonoxid (CO), Blausäure, Toluol und Acetaldehyd gelten als toxisch für den Körper, jedoch überwiegend aus dem Grund, da diese Stoffe nicht als Substanz selber, sondern in Form von Rauch eingeatmet werden. Zudem sorgt Ammoniak in der Zigarette für eine schneller Aufnahme der Inhaltsstoffe in den Blutkreislauf was eine schnelle Ausschüttung von Glückshormonen hervorruft. Die grundsätzlichen Ursache die zum Rauchen verleitet ist das Nikotin.

Bei Nikotin handelt es sich um ein sogenanntes Alkaloid. Prinzipiell wirkt Nikotin über einen speziellen Rezeptor der in diversen Gefäßen und vorrangig im Nervensystem finden lässt. Zigaretten enthalten im Durchschnitt zwischen 1-10mg Nikotin, wovon allerdings nur ein Bruchteil eingeatmet wird.

Die Wirkung von Nikotin :

Durch das Einatmen beziehungsweise hauptsächlich durch die Aufnahme von Nikotin kommt es vor Allem zur Ausschüttung von den Hormonen Adrenalin und Noradrenalin und damit zu einer Aktivierung des aktiven Nervensystems, was in diesem Moment quasi einer künstlich herbeigeführte Stresssituation gleicht, wie es beispielsweise auch durch Krafttraining verursacht wird. Die Ausschüttung dieser Hormone zügelt den Appetit und sorgt zudem für die stetige Freisetzung von Energiesubstraten ins Blut, was sich auch auf die Bereitstellung von Körperfett zur Energiebereitstellung auswirkt. Durch die zusätzliche Ausschüttung von Serotonin und Dopamin kann durch Nikotin die psychische und motorische Leistungsfähigkeit, sowie die Gedächtnisleistung kurzfristig gesteigert werden. Nikotin sorgt auch für positive Stimmung indem es die Dopaminproduktion stimuliert. In einigen Teilen des Körpers sowie in einigen Organen wird jedoch durch Nikotin eine verringerte Durchblutung verursacht, eine Auswirkung die im Umkehrschluss eine mangelhafte Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff nach sich zieht, was einen deutlich Nachteil für Sportler mit sich bringen kann.

Sobald Nikotin in den Blutkreislauf eindringt, fördert es also wie bereits erwähnt die Ausschüttung von Adrenalin, Serotonin und Dopamin welches im Allgemeinen als Glückshormon bekannt ist.

Adrenalin und Serotonin spielen hier für Kraftsportler und Bodybuilder eine wichtige Rolle, da diese diverse Eigenschaften mit sich bringen, die auch von einigen Supplements bzw. Nahrungsergänzungen hervorgerufen werden. Beispielsweise verursacht das sogenannte  Stresshormon Adrenalin in unserem Körper eine direkte Umstellung auf einen stressige Situation. Hierdurch wird in erster Linie das Hungergefühl deutlich unterdrückt und der Blutdruck erhöht. Hinzu kommt eine Erhöhung des Blutzuckerspiegels bei einer gleichzeitigen Verringerung des Insulins, das für die Umwandlung von Kohlehydraten zu Fett verantwortlich ist, was folglich dazu führt, dass es durch eine Aufnahme von Nikotin zu einer verringerten Konvertierung von Kohlenhydraten zu Fett kommt.

Zusammengefasst versucht der Körper alle nicht unmittelbar wichtigen Stoffwechselvorgänge wie die Verdauung zu unterbinden, während er sich darauf gefasst macht, unter Bereitstellung der letzten Energiereserven Höchstleistung zu vollbringen. Prinzipiell genau der Effekt der für eine erfolgreichen Trainingseinheit benötigt wird, sowie er beispielsweise auch von Pre-Workout Produkten hervorgerufen wird.

Zudem gibt es auch diverse Studien, die Belegen, dass Nikotin auch diätische Auswirkungen auf den Körper hat, die sich beispielsweise in der Körperfettreduktion deutlich abzeichnen. Dies ist dahingehend zu erklären, da in einer Stresssituation Energiereserven bereitgestellt werden wollen und deshalb auch Fett in Energie umgewandelt wird, während der Körper den umgekehrten Vorgang blockiert. Der Energieumsatz von Stoffwechsel und Thermogenese wird also erhöht, während der Appetit und auch allgemein der Heißhunger gehemmt wird, was sich insgesamt für Kraftsportlern und Bodybuilder die sich in einer Diät befinden, als deutlicher Vorteil erweisen kann.

Dies soll keinesfalls eine Einladung zum Rauchen sein, da die Wirkung von Nikotin zwar deutliche Vorteile mit sich bringt, Zigaretten aufgrund der weiteren Zusammensetzung jedoch alles andere als der Gesundheit zuträglich sind. So bindet sich das hier enthaltene Kohlenmonoxid an das Hämoglobin der roten Blutkörperchen, sodass diese nur noch deutlich weniger Sauerstoff transportieren können. Dieser Sauerstoff würde dann zum Beispiel in der Muskulatur fehlen, um Kohlenhydrate in den Satzpausen in Energie umzuwandeln.

Zusammengefasst kann sich Nikotin also deutlich positiv auf diverse Hormone auswirken, welche dann eine Fettverbrennung, beziehungsweise allgemein Körperfett reduzierende Eigenschaften begünstigen. Auf der anderem Seite kann Nikotin zu einer Unterversorgung mit Nährstoffen in wichtigen Bereichen des Körpers, sowie in Organen führen, was wiederum ein deutliches Kontra darstellt.  

Es hat sich zudem in mehreren Studien eine positive Beeinflussung der Körperzusammensetzung abgezeichnet, wodurch durchschnittliche Raucher im Vergleich zu nicht rauchenden Personen eine erhöhte Fettoxidation, einen geringeren Hüftumfang und einen und eine bessere Verteilung des Körperfettanteils aufwiesen. Mit der Aufnahme von 1mg Nikotin über Kaugummi wurde ebenfalls an männlichen, normalgewichtigen Probanden eine erhöhte Thermogenese festgestellt.

Die Nebenwirkungen von Nikotin :

Der Konsum von Nikotin kann zu Übelkeit bis hin zum Erbrechen führen.

Angst vor Krebs muss man hingegen keine haben. Es wurde hier noch kein Zusammenhang nachgewiesen. Die mit Zigaretten in Verbindung gebrachten Krebskrankheiten werden ausschließlich durch die Inhalation des Rauches verursacht.

 

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