OFF TOPIC 12 – ARIMIDEX ( ANASTROZOL )

Viele Substanzen wie Clomifen und auch Tamoxifen werden hauptsächlich angewendet, um in der Post-Cycle-Therapie, der sogenannten PCT, sowohl die Östrogenproduktion zu hemmen, oder sogar zu blockieren und gleichzeitig die Testosteron-Produktion wieder in Gang zu bringen. Bei Arimidex ( Anastrozol ) handelt es sich dagegen zwar auch um ein sehr potentes Mittel in der Post-Cycle-Therapie, jedoch wird es häufig auch während hochdosierten Steroid – Kuren angewendet, um sowohl die Östrogenproduktion zu hemmen, als auch die Aromatase, also die Konvertierung von freiem Testosteron zu Östrogen, zu blockieren. Dies beugt vor allem östrogenbedingte Nebenwirkungen vor. Alles was ihr zu diesem Thema wissen solltet erfahrt ihr hier :

Allgemeines über Arimidex ( Anastrozol ) :

Bei Arimidex ( Anastrozol ) handelt es sich um eine Substanz aus der bereits dritten Generation selektiver Aromatasehemmer und wird in erster Linie zu medizinischen Zwecken bei Patienten mit Brustkrebs eingesetzt. Die Wirkung von Arimidex ( Anastrozol ) erfolgt durch die teilweise Blockierung des sogenannten Aromataseenzyms, welches im Normalfall Testosteron zu Östrogen konvertiert, was beispielsweise Wassereinlagerung, Akne, Gynäkomastie, Stimmungsschwankungen und auch Tumorenwachstum begünstigen. Durch die radikale Senkung des Östrogenspiegels wird diesen Nebenwirkungen entgegengewirkt, bzw. werden diese präventiv verhindert. Athleten benutzen Arimidex ( Anastrozol ) in erster Linie um die Aromatase von anabolen Steroiden zu verhindern. Auf diesem Gebiet wirkt Arimidex ( Anastrozol ) äußerst effektiv.

Die Wirkung von Arimidex ( Anastrozol ) :

Es hat sich erwiesen, dass die Dosierung von 1mg Arimidex ( Anastrozol ) den Östrogenspiegel bereits um 70 Prozent senken kann. Bei einer täglichen Dosierung von 1mg über 14 Tage kann sogar eine Senkung von 80 Prozent erzielt werden. Auch nach der Beendigung der Einnahme kann nach 6 Tagen noch ein stark gesenkter Östrogenspiegel nachgewiesen werden. In Kombination mit mittel- bis stark aromatisierenden Steroiden wie beispielsweise Testosteron Enantat können Nebenwirkungen wie beispielsweise vermehrte Fett- und Wassereinlagerungen verhindert beziehungsweise vorgebeugt werden. Der Einsatz hier ist zwar effektiv und sinnvoll, sollte jedoch genauestens durchdacht werden, da eine komplette Ausschaltung der Östrogenproduktion auch Nachteile mit sich bringt, aufgrund der Tatsache, dass auch Östrogen anabole Komponenten besitzt. Dies kann eventuell auch zu verringerten Muskelzuwächsen führen. Zudem kommt, das Östrogen auch die Wachstumshormonproduktion begünstigt und auch an der Bildung von IGF-1 beteiligt ist. Zudem besitzt Östrogen positive Effekte auf die Cholesterinwerte und den Calciumhaushalt. Aus diesem Gründen, speziell der verringerten Wassereinlagerung, berichten Anwender von Arimidex ( Anastrozol ) häufig von Gelenkschmerzen.

Aufgrund der genannten Gründe sollte auch in Massekuren darauf geachtet werden, sofern es zum Einsatz anaboler Steroide kommt, dass die Östrogenproduktion nicht vollständig blockiert wird, da eine leichte Hemmung des Aromataseenzyms meist ausreicht um östrogenbedingte Nebenwirkungen zu vermeiden.

Bei einer Diät oder einer Wettkampfvorbereitung verhält sich dies jedoch anders. Da Östrogene vor allem die Einlagerung von Fett in den Problemzonen fördert, ist es hier vorteilhaft, eine komplette Hemmung des Aromataseenzyms, beziehungsweise der Östrogenproduktion zu erzielen. Hier wird in der Regel Arimidex ( Anastrozol ) noch mit Tamoxifen kombiniert, um sowohl die Entstehung, als auch die Bindung von übriggebliebenem Östrogen an die jeweiligen Rezeptoren zu verhindern. Nach der Beendigung einer Wettkampfphase wird dann über einen längeren Zeitraum die Dosis von Arimidex ( Anastrozol ) reduziert, da es bei einem rapiden Absetzen nicht selten zu einem Rebound kommt.

Zudem verschiebt sich auch das Verhältnis von Östrogenen zu Androgenen im Körper, was sich in einer gesteigerten Härtel und Definition bemerkbar macht.

Die Dosierung von Arimidex ( Anastrozol ) :

Athleten die eine vollständige Unterdrückung des Östrogens wünschen benutzen in der Regel 1mg pro Tag. Wie bereits erwähnt, macht diese Dosierung nur in einer Diät oder für eine Wettkampfvorbereitung Sinn, da anabole Mechanismen hier in Mitleidenschaft gezogen werden. Für Masseure, in denen die Aromatase von Steroiden unterbunden werden soll, ohne anabole Komponenten großartig in Mitleidenschaft zu ziehen, reichen bereits 0,5-1g alle 2 Tage. Je nach Zweck kann die Halbwertszeit von 40-50 Stunden genutzt werden.

Arimidex ( Anastrozol ) kann zwischen oder in Kombination zu den Mahlzeiten eingenommen werden, da diese kaum Einfluss auf den Wirkstoff nehmen.

Die Nebenwirkungen von Arimidex ( Anastrozol ) :

In Bezug auf die Nebenwirkungen sind hier vor allem Hitzewallungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Depressionen, Schlafstörungen , Verschlechterung der Cholesterinwerte, Gelenkschmerzen in Folge der des gestörten Calciumhaushalts und eine Erhöhung der Leberwerte bekannt.

Das Absetzen von Arimidex ( Anastrozol ) :

Beim Absetzen von Arimidex ( Anastrozol ) gilt es als besonders wichtig die Dosierung Schrittweise zu reduzieren, beispielsweise von 1g auf 0,5g auf 0,25g auch die Intervalle zu verlängern ( 1-3 Tage ). Wird Arimidex ( Anastrozol ) rapide abgesetzt, wird ein rasanter Anstieg des Östrogenspiegels verursacht, was einen starken Rebound zur Folge hat.

Dieser Artikel dient nicht der Beratung oder dem Zuspruch im Bezug auf das genannte Thema, und auch keinesfalls der Anwendungsempfehlung, sondern lediglich der Aufklärung über dieses Themengebiet!

Warenkorb  

Keine Artikel

0,00 € Versand
0,00 € MwSt.
0,00 € Gesamt

Warenkorb Warenkorb anzeigen

Newsletter

PayPal