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OMEGA FETTSÄUREN – EIN WEITERER MYOSTATIN – HEMMER

Omega Fettsäuren wie Omega 3 , 6 und 9 sind mittlerweile als Nahrungsergänzung im Bereich Kraftsport , Bodybuilding , Fitness und auch allgemein sehr beliebt. Sie dienen der Gesunderhaltung von Organen, zur Aufrechterhaltung des Immunsystems und haben vielseitige Auswirkungen auf anabole und antikatabole , sowie fettverbrennende Mechanismen im Körper. Doch Omega Fettsäuren können noch mehr. Sie dienen neben den vielen genannten Wirkungsweisen auch als eine Art natürlicher Myostatin – Hemmer ,  was sie gezielt für den Muskelaufbau einzigartig macht. Alles was ihr zu diesem Thema wissen solltet erfahrt ihr hier:

Allgemeines über Omega Fettsäuren :

Mittlerweile ist an dieser Stelle durch viele vorherige Artikel bekannt, dass Omega Fettsäurenmwie Omega 3 , Omega 6 und Omega 9 Fettsäuren die Flusseigenschaften des Blutes positiv beeinflussen, die Gefäße elastisch machen und damit das gesamte Herz-Kreislauf-System fördern. Darüber hinaus werden die Blutfettwerte konstant gehalten und der Hormonhaushalt optimiert. Viele verbreitete Krankheiten werden mittlerweile auf einen Omega Fettsäuren Mangel zurückgeführt. Zudem werden auch immer häufiger über anabole und antikatabole Eigenschaften dieser Fettsäuren berichtet.

Die Wirkungsweise von Omega Fettsäuren auf Myostatin :

Um im Vorfeld zu erwähnen, da diese Begriffe des häufigeren auftauchen werden, handelt es sich bei der hauptsächlichen Myostatin – Hemmenden Wirkung von Omega Fettsäuren um die positiven Auswirkungen auf spezielle Proteine, die zum einen das positive Muskelwachstum beeinflussen und zum anderen gezielt das Myostatin Protein hemmen, beziehungsweise fördern. Diese Proteine nennen sich SMAD, speziell SMAD 2 und SMAD 7 , die zu der Gruppe der „ transforming growth factor beta ligands „ gehört, eine Proteingruppe die draistischen Einfluss auf anabole Prozesse im Körper nimmt.

Zunächst nochmal zum Thema Myostatin: Wie bereits auf anderen Artikeln hervorgegangen ist, handelt es sich bei Myostatin in erster Linie um ein Protein, welches im menschlichen Körper gebildet wird und hauptsächlich dafür verantwortlich ist, unkontrolliertes Muskelwachstum und Muskelwachstum generell durch katabole Eigenschaften zu hemmen. Myostatin Gendefekte erkennt man beispielsweise an Tieren und einigen professionellen Bodybuildern daran, dass bei diesen wesentlich mehr Muskelmasse in quasi Rinder-ähnlicher Form vorhanden ist. Was früher bei Tieren entdeckt und untersucht wurde ist heute auch am Menschen bekannt. Es existieren ungewöhnlich muskulöse Fälle mit einer natürlichen Myostatin-Mutation. Als antagonistische Substanz von Myostatin ist das sognannte Follistatin bekannt, da es an Myostatin bindet und es so deaktiviert. Während man in der Forschung zu degenerativen Muskelerkrankungen schon seit einiger Zeit mit Myostatin forscht, erfahren vor allem Myostatin-Blocker, wie verschiedene Peptide, langsam aber sicher eine große Beliebtheit sowohl  in der Doping-Szene als auch auf dem Markt freiverkäuflicher Supplements. Auch wenn die meisten Forschung bezüglich Myostatin und dessen Auswirkungen auf den Menschen noch relativ frisch sind, steht trotzdem fest, dass Myostatin sich in die Ausbildung von Satellitenzellen einschaltet, beziehungsweise diese hemmt oder sogar deaktiviert. Satellitenzellen gelten als Voraussetzung für Muskelaufbau, da Sie es sind, die in Zusammenhang mit einem hypertrophiespezifischen Reiz auf zellulärer Ebene Muskelwachstum auslösen indem Sie in die sogenannte Zellproliferation involviert sind. Im Bezug auf anabole Prozesse greift Myostatin zudem hemmend in die Proteinsynthese ein und setzt damit an den zwei wichtigsten Voraussetzungen für echtes Muskelwachstums an. Letztlich vermutet man von Myostatin auch einen fördernden Einfluss auf muskelabbauende, also katabole Vorgänge. Wird die Aktivität von Myostatin also gehemmt, führt dies zu wesentlich massiverem Muskelwachstum.

Die Supplementierung von Omega Fettsäuren, beziehungsweise gezielt der Einsatz der enthaltenen wertvollen Fettsäuren EPA und DHA beeinflussen die Aiswirkung von den SMAD proteinen sehr deutlich. Im Nierengewebe kann durch Omega Fettsäuren beispielsweise eine erhöhte Konzentration  des sogenannten SMAD7, ein Protein welches den Muskelaufbau positiv beeinflusst, bewirken und eine gleichzeitige Dämpfung von SMAD2, ein Protein dass den Muskelaufbau negativ beeinflusst, auslösen. Zudem Erfolgt die Art und Weise der Wirkung auf die Myostatin Hemmung sehr gezielt, da Omega Fettsäuren über den selben Signalpfad wie typische Myostatin-Blocker wirken, nämlich über den Einfluss auf die Proteingruppe der SMAD, hier im Vergleich zu chemischen Myostatin – Hemmer natürlich in abgeschwächter Form. Wenn Myostatin die Proteinsynthese unterdrückt, dann tut es das durch diese SMADs. Da das Myostatin-Protein selbst extrem groß ist, kann es nicht in die Zelle eindringen. Um auf den Zellkern einzuwirken, muss es seine Arbeit durch andere Proteine verrichten, in diesem Fall teilweise durch SMADs. Diese verrichten jedoch auch gleichzeitig die Myostatin – Hemmende Wirkung.

Die konstante Aufnahme von Omega Fettsäuren über Nahrungsergänzungen scheint die SMAD-Konstellation dahingehend zu manipulieren, dass lediglich die anabolen Eigenschaften aktiv bleiben.

Außerdem ist erwiesen, dass Omega Fettsäuren die Proteinsynthese – steigernde Wirkung von Leucin stark beeinflusst, wodurch wiederum der katabolen Komponente von Myostatin entgegengewirkt wird.

Die Dosierung von Omega Fettsäuren :

Es hat sich als ideal erwiesen, dass eine tägliche Einahme von ca. 5-10 g eines Fischöl-Supplements wie Krillöl, Omega 3 , Omega 6 oder Omega 9, sowie Kombi-Produkte über 8 Wochen und länger einen sehr positiven Einfluss auf Myostatin – hemmende Prozesse, sowie auf die durch Aminosäuren und Insulin verursachte Steigerung der Proteinsynthese hat.

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