OFF TOPIC 10 – SYNTHOL

Definitiv zwar eine Substanz die im Sport und auch m Bodybuilding nichts zu suchen haben sollte. Dennoch sieht man immer wieder übertriebene Muskelmasse, wenn auch meist unförmig, die durch das sogenannte Öl Synthol zustande gekommen sind. Für viele ein absolutes Wundermittel, jedoch völlig außerhalb jeder Sportlichkeit. Jedoch immer schockierender ist die Tatsache dass immer häufiger bekannt wurde, dass auch auf professioneller Eben zu diesem Öl gegriffen wird, um Beispielsweise Schwachstellen leicht auszubessern und so die Symmetrie zu perfektionieren. Doch was genau hat es mit Synthol auf sich? Alles was ihr zu diesem Thema wissen solltet erfahrt ihr hier:

Allgemeines über Synthol :

Anfang der 90er Jahre galt der Bizepsumfang eines sehr bekannten Bodybuilding Profis aus Österreich mit 64cm als absoluter und unschlagbarer Weltrekord. Zwar wurde immer wieder betont, dass dieser Umfang natürlich genetisch bedingt sei und auch das Training es gezielt auf monströse Oberarme absah. Selbst das Steroide im Spiel waren wurde nicht verheimlicht. Jedoch stellte sich nach einiger Zeit raus, dass das Geheimnis in diesem Fall Synthol hieß, bei dem es sich um ein injizierbares Öl handelt. Zudem ist es durch gezielte und geplante Anwendung nicht immer einfach anzusehen, ob es sich wirklich um Synthol handelt.

Mittlerweile ist Synthol leider eine sehr weit verbreitete und beliebte Substanz, vor allem auch im professionellen Bodybuilding. Für erfahrene Juroren fällt es mittlerweile leichter Athleten aufzuzählen, die dieses Öl verwenden, als Athleten zu nennen, die dieses Öl aus ihrem Plan verbannen. Genetische Defizite werden durch Synthol ganz einfach kaschiert, ohne Rücksicht auf die Nebenwirkungen zu nehmen. Leider kommt es genau durch diese Nebenwirkungen häufig genau dazu, dass der betroffene Muskel seine Form und Definition verliert und nicht selten einfach nur noch wie ein Klaupen wirkt. Bizeps, TRIZEPS, Nacken, Schultern, Waden und die Brust gelten als die beliebtesten Injektionsstellen für Synthol.

Die Wirkungsweise von Synthol :

Santhol besteht aus 3 Zitaten: Einem Öl 85% ( Meist MCT Öl), Benzylalkohol 7,5% (zum stirilisieren)und dem Schmerzmittel Lidocain 7,5%. So lautet die ursprüngliche Formel für Synthol des Erfinders Christopher Clarke. Dieser suchte in den 90er Jahren nach einer Möglichkeit die Muskulatur lokal und permanent zu vergrößern. Sein Produkt nanne sich Pump n Pose und war für ihn in den 90er Jahren eine absolute Goldmine, da zu dieser Zeit ein absoluter Bodybuilding Boom herrschte und viele Bodybuilder es direkt darauf abzielten Defizite auszubessern.

Die obengenannte Mischung wird tief intramuskulär in die gewünschte Muskelgruppe injiziert. Dabei verkapselt sich das injizierte Öl mit den Muskelfasern. Jedoch verbleibt das Öl dort nicht jahrelang. Ca. 30 Prozent des injizieren Öls werden innerhalb der ersten vier Wochen vom Körper verstoffwechselt und somit wieder abgebaut. Die restlichen 70 Prozent bleiben für mehrere Monate zwischen den Faszien und dem Narbengewebe in der Muskulatur erhalten.

Die Dosierung von Synthol :

Vorab direkt zur Information. Von der Nutzung dieses Öls ist gänzlich abzuraten und Synthol hat zudem auch nichts im Sport Bodybuilding zu suchen. Dennoch klären wir hier nur allgemein auf:

In der Praxis wird Synthol täglich in den selben Muskel injiziert . Die Anwendungsdauer ist hierbei völlig individuell und richtet sich nach dem Ziel des Anwenders. Jedoch geht man von einer Mindestdauer von 3 Wochen bis hin zu maximal 2-3 Monaten aus. Hierbei wird in der Regel mit 1ml Synthol pro Muskelkopf und Tag zum Anfang begonnen. Der Athlet muss dabei sehr darauf achten, dass gleichmäßig in jeden Muskelkopf injiziert wird, um die Symmetrie aufrechtzuerhalten. Die Dosierung von Synthol wird in der zweiten Woche auf 2ml gesteigert und in der dritten Woche auf das Maximum von 3ml. Nach 4 Wochen ist Beispielsweise im Bereich Bizeps und Trizeps mit einem Zuwachs an Umfang von 3-5cm zu rechnen. Demnach können aus ca. 100ml Synthol und einem 45cm Oberarm ganze 50cm gemacht werden. Nach jeder Injektion muss die betroffene Stelle intensiv massiert werden, um die Bildung von Klumpen zu vermeiden. Zudem empfiehlt es sich, dass Öl vor dem Training zu injizieren und den betroffenen Muskel nebenbei immer leicht zu trainieren, was einen starken Pump verursacht und zudem das Öl besser verteilt. Eine Post-Cycle-Therapie oder ein Schema zum Absetzen von Synthol gibt es nicht und wird auch nicht benötigt.

Die Nebenwirkungen von Synthol :

So verlockend die Anwendung von diesem Öl auch klingen mag, man sollte die Finger davon lassen, da die Nebenwirkung sehr große Ausmaße annehmen können.

Stoppt ein Athlet die Infektionen von Synthol, dann hat dies meist zur Folge, dass der betroffene Muskel kleiner als zuvor wird und zudem viel weniger Leistung bringt als zuvor. Jede Injektion birgt zudem die Gefahr der Abzessbildung. Je mehr und je häufiger injiziert wird, desto grösser die Wahrscheinlichkeit für ein Abzess. Wird Synthol versehentlich in die Blutbahn injiziert, kann das Öl sogar in die Lunge transportiert werden und eine Lungenembolie auslösen. Zum Herzen transportiert resultiert dies in einem Herzinfarkt. Im Gehirn logischerweise zum Schlaganfall.

Wie erkenntlich wird, kann die Injektion von Synthol im schlimmsten Fall also zum Tod führen.

Dieser Artikel dient nicht der Beratung oder dem Zuspruch im Bezug auf das genannte Thema, und auch keinesfalls der Anwendungsempfehlung, sondern lediglich der Aufklärung über dieses Themengebiet!

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