DIE GRÜNDÜBUNGEN – WESHALB SIE SO EFFEKTIV

Sie gelten als die effektivsten, anstrengendsten und gleichzeitig fettverbrennendsten Übungen im Kraftsport. Die Grundübungen. Da diese Übungen in der Regel nicht nur den Zielmuskel beanspruchen, sondern auch meist alle Hilfsmuskeln mit einbeziehen, sind diese für einen erfolgreichen Muskelaufbau unentbehrlich. Alles was ihr zu diesem Thema wissen solltet erfahrt ihr hier:

Die Grundübungen in der Übersicht:

 -Kniebeugen
-Kreuzheben
-Bankdrücken
-Schulterdrücken
-Klimmzüge

Grundübungen sollten die Basis für ein gut durchdachtes Trainingsprogramm bilden. Das gilt sowohl für den Mann, als auch für die Frau. Keine anderen Übungen sind in der Lage, eine physiologische Kettenreaktion auszulösen, so wie es die Grundübungen tun.

Wie genau reagiert der Körper auf die einzelnen Grundübungen?

Kniebeugen:

Folgende Gelenke sind an der Bewegung beteiligt: Oberes/unteres Sprunggelenk, Knie und Hüfte. Als stabilisierende Gelenke arbeiten: Die komplette Wirbelsäule, sämtliche Schultergelenke, Ellenbogen, Hand- und Fingergelenke und die Zehengelenke. Wirft man nun einen Blick auf die Muskulatur, arbeiten folgende Muskeln bei dieser Übung mit: Schienbein- und Wadenmuskulatur, Beinstrecker und Beuger, Ab- und Adduktoren. Unterstützung erhalten diese Muskeln durch die stützende Muskulatur: Bauch und Rückenmuskulatur, Schulter-, Arm- und Unterarm Muskulatur.

Wie man deutlich erkennen kann, wird hier nicht nur die Beinmuskulatur beansprucht. Koordination spielt hier eine große Rolle.

Die korrekte Bewegung einer Kniebeuge ist schwieriger. Unser zentrales Nervensystem muss während einer solchen Übung auf Hochtouren laufen, sonst wäre ein solch komplexer Bewegungsablauf gar nicht möglich. Alle Gelenke und jede einzelne Muskelfaser muss zur richtigen. Außerdem werden extrem viele Neurotransmitter freigesetzt, um die Hormonausschüttung sicherzustellen. Was man tun sollte, ist solche Bewegungsabläufe immer wieder zu üben, um hier eine bessere Koordination zu erhalten.

Da so viele und komplexe Körperstrukturen zum Einsatz kommen, wird klar, dass all diese Komponenten auch mit Nahrung und vor allem mit Sauerstoff versorgt werden wollen.

Bei solchen Bewegungsabläufen ist das Herz und Kreislaufsystem um ein Vielfaches mehr gefordert, als bei einer anderen Übungen. Die Sauerstoffschuld muss durch eine drastische Erhöhung der Herzfrequenz ausgeglichen werden. Vielleicht ist das auch der Hauptgrund, warum sehr viele Sportler die Kniebeuge hassen.

Auch hormonell reagiert unser Körper auf so eine Ganzkörper-belastende Übung. Betrachten man nur einmal das interessanteste Hormon für jeden Sportler, welches für Muskelzuwachs bei gleichzeitiger Fettverbrennung sorgt. Das Wachstumshormon. Einige haben sicher schon gehört, dass das so genannte „ Muskelbrennen“ das Wachstumshormon ausschütten kann. Das entspricht auch der Wahrheit. Daraus kann man folgern, dass je mehr Muskeln man in einer Übung anspricht, auch umso mehr von diesem Zaubermittel ausschütten, solange die Intensität stimmt.

Es gibt viele effektive Trainingspläne die nur mit Grundübungen arbeiten. Interessant ist auch, dass viele der erfolgreichsten Bodybuildern aus dem Kraftdreikampf kommen, also auch hauptsächlich mit Grundübungen arbeiten bzw. gearbeitet haben.

Die Erklärung dafür befindet sich zum Teil schon im Text weiter oben. Es ist das Wachstumshormon, das bei Grundübungen extrem ausgeschüttet wird. Das Wachstumshormon wirkt nicht lokal. Es wirkt auf den ganzen Körper. Bei einer schweren Kniebeuge wird daher ein Wachstumsreiz auf die komplette Muskulatur impliziert.

 Der zweite Grund, warum bei Grundübungen der gesamte Körper wächst, ist ein physiologisches Phänomen. Es beschreibt die Bewegung des Menschen in Muskelketten. Nehmen wir jetzt mal das Beispiel Bankdrücken. Diese Übung wird ja gerne mal als Brustübung bezeichnet. Euch müsste jetzt allerdings schon klar geworden sein, dass das natürlich eine unglückliche Bezeichnung ist. Als agierende Muskeln brauchen wir natürlich zu gleichen Anteilen die Trizeps, und die Schultermuskeln, zusätzlich noch zahlreiche Stabilisatoren. Wer also regelmäßig Bankdrücken oder sonst eine Drückübung durchführt, muss sich eigentlich keine Sorgen um seinen Trizeps machen. Das Gleiche gilt natürlich für den Bizeps in Bezug auf Zugübungen, wie Klimmzüge, Rudern oder Kreuzheben.

 

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