STEROIDKUNDE 20 – ANDRIOL (TESTOSTERON UNDECANOAT)

Beliebt bei all denen die Spritzen scheuen, oder ein starkes orales Steroide, oder eine orale Testosteronvariante suchen, die sind mit Andriol, dem Testosteron Undecanoat, bestens versorgt. Alles was ihr hierzu wissen solltet erfahrt ihr hier:

Allgemeines über ANDRIOL (TESTOSTERON UNDECANOAT):

Bei Andriol mit dem Wirkstoff Testosteron Undecanoat, handelt es sich um ein orales Testosteron-Präparat, das in den frühen Achtzigern von der Firma Organon auf den Markt gebracht wurde. Die Darreichungsform von Andriol unterscheidet sich von allen anderen bekannten Darreichungsformen anaboler androgener Steroide. Da oral verabreichtes Testosteron beim so genannten First Pass durch die Leber nahezu vollständig zerstört wird und 17-alpha-alkyliertes Methyltestosteron zwar bei oraler Einnahme stabil ist, aber die Leber stark belastet, hat man sich etwas neues ausgedacht. Das Testosteron Molekül wurde mit einem langen Undecanoat Ester versehen, wodurch dass das entstehende Testosteron Undecanoat Molekül sehr gut fettlöslich wird. Dieses Testosteron Undecanoat wird in Rizinusöl gelöst und in Gelkapseln gefüllt. Bei oraler Einnahme wird das gut fettlösliche Testosteron Undecanoat im Dünndarm über das lymphatische System aufgenommen und umgeht so den zerstörerischen First Pass durch die Leber. Nachdem das Testosteron Undecanoat auf diesem Weg in der Blutbahn angekommen ist, wird der Esten entfernt und es verbleibt freies zirkulierendes Testosteron.

Die Wirkungsweise von ANDRIOL (TESTOSTERON UNDECANOAT):

Auf dem Papier mag Andriol den Eindruck des perfekten anabolen androgenen Steroids machen. Andriol ist nicht leberschädlich, da der Wirkstoff Testosteron Undecanoat nicht 17-alpha-alkyliert ist, es muss nicht injiziert werden und der enthaltene Wirkstoff Testosteron ist für seine gute muskelaufbauende Wirkung bekannt. In der Praxis ist die Bioverfügbarkeit von in Form von Andriol zugeführtem Testosteron sehr gering, so dass im Vergleich zu injiziertem Testosteron oder 17-alpha-alkyliertem Methyltestosteron enorme Mengen an oral zugeführtem Testosteron Undecanoat benötigt werden, um halbwegs passable Wirkstoffspiegel zu erreichen. Bei Dosierungen bis 240 mg Testosteron Undecanoat, wird in der Praxis selbst bei Steroid-Neulingen kaum eine Wirkung sichtbar. Selbst bei Dosierungen im Bereich von 320 – 400 mg Testosteron Undecanoat pro Tag berichten Anfänger nur von moderaten Massezuwächsen, die sich meist im Bereich von 5 Pfund über einen Zeitraum von 6 Wochen bewegen. Wenn man jetzt noch den hohen Preis einer solchen Andriol Dosierung berücksichtigt, der im Bereich des Zehnfachen einer wöchentlichen Injektion von 250 mg Testosteron Enantat liegen dürfte, welche wahrscheinlich 400mg Andriol täglich entspricht.

Die Dosierung von ANDRIOL (TESTOSTERON UNDECANOAT):

Wenn man trotz allem überzeugt ist eine minimale anabole Wirkung durch eine orale Einnahme zu erzielen, dann gibt es einige weitere Punkte, die bei Andriol beachtet werden sollten. Laut einer Verlaufskurve erreicht der Wirkstoffpegel des Testosterons im Blut nach etwa 2 Stunden sein Maximum und fällt anschließend über 8 bis 10 Stunden wieder auf null ab. Dies erklärt, warum in der Praxis die besten Resultate erzielt werden, wenn alle 3 bis 4 Stunden 80mg Andriol eingenommen wird. Längere Intervalle würden zu übermäßig starken Schwankungen des Testosteron-Spiegels führen. Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Fähigkeit des lymphatischen Systems Testosteron Undecanoat aufzunehmen von Person zu Person stark variiert, was dazu führen kann, dass sehr unterschiedliche individuelle Dosierungen notwendig werden können.

Die Nebenwirkungen von ANDRIOL (TESTOSTERON UNDECANOAT):

Bei Andriol hält sich hartnäckig das Gerücht, dass dieses keinerlei Nebenwirkungen besitzt und auch die körpereigene Testosteron-Produktion nicht unterdrückt. Wenn man jedoch berücksichtigt, dass es sich beim Wirkstoff von Andriol lediglich um eine andere Darreichungsform von Testosteron handelt, dann sollte selbst der Laie sofort erkennen, dass Andriol potentiell dieselben Nebenwirkungen wie jedes andere Testosteron-Präparat auch besitzt. Dass in der Praxis nur selten solche Nebenwirkungen beobachtet werden, dürfte mit ziemlicher Sicherheit daran liegen, dass die durch die Einnahme von Andriol erzielten Testosteron-Spiegel im Körper so gering sind, dass sie nur minimale Nebenwirkungen verursachen können.

Dieser Artikel dient nicht der Beratung oder dem Zuspruch im Bezug auf das genannte Thema, und auch keinesfalls der Anwendungsempfehlung, sondern lediglich der Aufklärung über dieses Themengebiet!


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