STEROIDKUNDE 10 - HALOTESTIN (FLUOXYMESTERON)

Ähnlich wie Anapolon ist auch Halotestin ein vielseitiges und beliebtes Steroid im Bereich Bodybuilding und Kraftsport, da es drastisch zur Kraftsteigerung beiträgt und auch die positive Aggression während des Trainings steigert. Alles was ihr über dieses Steroide wissen solltet erfahrt ihr hier:

Allgemeines über HALOTESTIN (FLUOXYMESTERON):

Halotestin ist der Markenname für das anabole androgene Steroid Fluoxymesteron. Prinzipiell handelt es sich bei Fluoxymesteron um ein Testosteron-Molekül, welches quasi modifiziert wurde. Die erste Modifikation stellt eine 17-alpha-Alkylierung dar, die dazu dient, Fluoxymesteron oral verfügbar zu machen. Die zweite Modifikation besteht aus einer Ergänzung einer bestimmten Stoffgruppe, welche zur Folge hat, dass Halotestin nicht durch das Aromatase-Enzym in Östrogen umgewandelt werden kann. Die dritte Modifikation besteht aus einem ergänzten Atom, welches auch für den Namen Fluoxymesteron verantwortlich ist.

Die Wirkungsweise von HALOTESTIN (FLUOXYMESTERON):

Von der Wirkung her ist Halotestin ein androgen wirkendes Steroid. Auch wenn das anabole und androgene Steroid Halotestin auf dem Papier die 19-fache anabole Wirkung von Methyltestosteron besitzt, kann in der Praxis kein nennenswerter Aufbau neuer Muskelmasse nachgewiesen werden. Stattdessen kommt es bei der Anwendung von Halotestin zu einer deutlichen Steigerung von Kraft und Aggressivität, was Fluoxymesteron zu einem bei Kraftsportlern und Kampfsportlern beliebten Steroid macht. Die Steigerung von Kraft und Aggression wird bei Halotestin nicht wie bei Methyltestosteron oder Anapolon durch ein starkes Aufschwemmen und einen deutlichen Anstieg des Körpergewichts begleitet, was dazu führt, dass Halotestin ein Steroid ist, das gerne von Kraft- und Kampfsportlern eingesetzt wird, die in eine bestimmten Gewichtsklasse antreten möchten und sich keine Steigerung des Körpergewichts leisten können. Da die kraft- und aggressionssteigernde Wirkung von Halotestin recht bald nach der Einnahme einsetzt, wird Fluoxymesteron auch oft nur vor einer harten Trainingseinheit oder einem Wettkampf eingesetzt.
 
Bodybuilder setzen Halotestin außer zum Zweck der Kraft- und Aggressionssteigerung hauptsächlich während der Wettkampfvorbereitung ein. Aufgrund der starken androgenen Wirkung von Halotestin und der Tatsache, dass Fluoxymesteron nicht zu Östrogen umgewandelt wird, verhilft Halotestin bei einem bereits niedrigen Körperfettanteil zu einem harten definierten Aussehen. Diese positiven optischen Veränderungen werden durch die Fähigkeit von Halotestin weiter gefördert. Das durch Halotestin verursachte größere Blutvolumen verursacht zudem einen besseren Pump und ein pralleres Aussehen der Muskulatur. Diese Eigenschaft macht Halotestin auch zu einem für Ausdauersportler interessanten Steroid, da eine größere Menge an roten Blutkörperchen mit einer Verbesserung der Sauerstoffaufnahmekapazität des Blutkreislaufs gleichgesetzt werden kann. Zusätzlich hierzu besitzt Halotestin eine ausgeprägte antikatabole Wirkung, die darauf beruht, dass Fluoxymesteron die Umwandlung von Cortison in kataboles Cortisol hemmt. Hierdurch wird es möglich trotz starker Einschränkung der Kalorienzufuhr einen Großteil der Muskelmasse zu erhalten.

Die Dosierung von HALOTESTIN (FLUOXYMESTERON):

Die beliebteste Dosierungen von Halotestin zur Unterstützung einer Wettkampfdiät liegen im Bereich von 30 bis 60 mg Fluoxymesteron pro Tag, wobei Halotestin meist mit weiteren anabolen Steroiden kombiniert wird.

Für die Kraft- und Aggressionssteigerung beim Training liegt die Dosierung bei 20 – 30 mg ca. 30 bis 45 Minuten vor dem Training.

Die Nebenwirkungen von HALOTESTIN (FLUOXYMESTERON):

Da Halotestin nicht zu Östrogen umgewandelt werden kann, sind östrogenbedingte Nebenwirkungen wie Wassereinlagerungen und Gynäkomastie bei der Anwendung von Halotestin kein Thema. Aufgrund seiner hohen Konvertierungsrate in Dihydrotestosteron und verwandte Wirkstoffe muss bei Halotestin jedoch mit deutlichen androgenbedingten Nebenwirkungen wie fettige Haut, Akne und Verschlimmerung eines bereits bestehenden erblich bedingten Haarausfalls gerechnet werden. Häufig wird auch von Kopfschmerzen, Nasenbluten und deutlich gesteigerter Aggressivität berichtet. Die 17-alpha-Alkylierung macht Fluoxymesteron zudem zu einem die Leber deutlich belastenden anabolen androgenen Steroid, was zur Folge hat, dass die meisten Anwender Halotestin für maximal 6 bis 8 Wochen am Stück einnehmen. Auch wenn Fluoxymesteron die Schilddrüsenfunktion nicht direkt beeinflusst, reduziert es die körpereigenen T3 Spiegel durch eine Reduzierung des Thyroid-Binding-Globulin-Spiegels.

Dieser Artikel dient nicht der Beratung oder dem Zuspruch im Bezug auf das genannte Thema, und auch keinesfalls der Anwendungsempfehlung, sondern lediglich der Aufklärung über dieses Themengebiet!

 

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