OFF TOPIC 1 – EPHEDRIN

Immer wieder kommt es beim Thema Diät im Leistungssport, aber auch immer häufiger im Hobbybereich zur Sprache. Es geht um Ephedrin. Allgemein gilt es weit verbreitet als der beste Fatburner der existiert. Allerdings ist dieses Mittel mittlerweile Rezeptpflichtige und in Deutschland meist nur noch bei Hunden eingesetzt. Was es genau mit Ephedrin auf sich hat erfahrt ihr hier:

Allgemeines zu Ephedrin:

Ephedrin ist KEIN!, wie häufig falsch interpretiert, anaboles Steroid, sondern gehört der Gruppe der Beta-Symphatomimetika an, zu der der auch das beliebte Mittel Clenbuterol gehört. Beta-Symphatomimetika zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Beta-Rezeptoren des Körpers stimulieren, wodurch sich unter anderem im Bereich des Fettgewebes und der Muskulatur positive Veränderungen ergeben. Eine Anregung der Beta Rezeptoren im Fettgewebe hat zur Folge, dass verstärkt Fettsäuren aufgespaltet werden und so in Form von freien Fettsäuren zur Energieversorgung herangezogen werden können. Außerdem regt Ephedrin auch die Ausschüttung von Norepinephrin an, dessen Wirkung der von Adrenalin sehr stark ähnelt, indem es einerseits Aktivität des zentralen Nervensystems steigert und andererseits auch direkt auf die Zellen des Körpers Einfluss nimmt.

Wirkungsweise von Ephedrin:

Aus diesen Eigenschaften von Ephedrin lassen sich vor allem für den Bereich Bodybuilding 2 Haupteinsatzbereiche für Ephedrin ableiten: die Einnahme von Ephedrin vor dem Training zur Steigerung der Trainingsleistung und die dauerhafte Einnahme von Ephedrin während einer Diät zur Förderung der Fettverbrennung.

Wenn Ephedrin etwa 30 – 45 Minuten vor dem Training eingenommen wird, bewirkt es einen starken mentalen Push-Effekt, welcher einen besseren Fokus und eine bessere Konzentration auf das Training bietet. Viel interessanter ist jedoch die Tatsache, dass Ephedrin die Stärke der Muskelkontraktion erhöht, was zur Folge hat, dass höhere Gewichte bewegt werden können. Anwender berichten bei dieser Art der Einnahme von Ephedrin von Kraftsteigerungen, die im Bereich von 5 – 10 % liegen. Aus diesem Grund wird Ephedrin auch gerne von Kraftsportlern vor einem Wettbewerb eingenommen. Die in der Praxis beobachteten Dosierungen hierfür liegen im Bereich von 20 bis 50 mg Ephedrin 30 – 45 Minuten vor dem Training oder Wettkampf, wobei Kraftsportler oft auch deutlich höhere Mengen einnehmen. Da sich der Körper jedoch recht schnell an die anregende Wirkung von Ephedrin gewöhnt und die gewünschte Wirkung deshalb schnell nachlässt, verwenden die meisten Anwender Ephedrin nur vor 2 oder 3 Trainingseinheiten pro Woche, um diese Gewöhnung hinauszuzögern. Wenn die Wirkung von Ephedrin nach einiger Zeit trotzdem nachlässt, wird in der Praxis oft eine Einnahmepause von ein bis zwei Monaten Dauer eingelegt, um den Körper so wieder für Ephedrin zu sensibilisieren.

Die Dosierung, gängige Kombinationen zu Ephedrin und worauf zu achten ist:
 
Das Haupteinsatzgebiet von Ephedrin liegt definitiv im Bereich der Diät, wobei die Anwendung hier keinesfalls auf Bodybuilder eingegrenzt ist. Zu diesem Zweck wird Ephedrin meist als Teil des berühmten ECA Stack eingesetzt, welcher aus 20 mg Ephedrin, 200 mg Koffein und 300 mg Aspirin besteht. Die Wirkung dieser Kombination beruht zu Beginn der Einnahme hauptsächlich auf der thermogenen Wirkung von Ephedrin und Koffein, welche zur Folge hat, dass die Körpertemperatur um bis zu 1 Grad ansteigt und der Stoffwechsel hierdurch deutlich angeregt wird. Die Angaben in der Fachliteratur zum genauen Grad der Erhöhung der Stoffwechselrate durch diese Ephedrin Kombination variieren von Studie zu Studie, dürften jedoch im Bereich von etwa 5 % liegen. Auf den ersten Blick erscheint ein um 5 % gesteigerter Kalorienverbrauch nicht besonders aufregend, doch es hat sich erwiesen, dass die Kombination aus Ephedrin, Koffein und Aspirin zusätzlich das Verhältnis von verbrannter Muskelmasse zu abgebautem Körperfett deutlich in Richtung Fett verschiebt. Dies bedeutet in der Praxis, dass der ECA Stack dabei hilft, während einer Diät die Muskelmasse zu erhalten und den prozentualen Anteil von Fett beim abgebauten Körpergewicht zu erhöhen. Als zusätzlichen Pluspunkt hierzu schränkt Ephedrin zu Beginn der Einnahme den Hunger recht stark ein, sodass man automatisch weniger Kalorien zu sich nimmt. Mit zunehmender Einnahmezeit nehmen jedoch sowohl die appetithemmende Wirkung als auch thermogene Wirkung von Ephedrin ab, weswegen häufig der Einnahmestop empfohlen wird, wenn die Körpertemperatur wieder auf den Ausgangswert abfällt. Hierbei wird jedoch außer Acht gelassen, dass Ephedrin bei längerer Dauereinnahme nach etwa einem Monat eine Erhöhung der Konvertierungsrate des körpereigenen inaktiven Schilddrüsenhormons T4 in das aktive Schilddrüsenhormon T3 bewirkt. Um die gesamte Auswirkung dieser Aussage zu verstehen, muss man wissen, wie Schilddrüsenhormone im Körper wirken und reguliert werden.

Die menschliche Schilddrüse produziert das Schilddrüsenhormon Thyroxin, auch als T4 bekannt, welches im Körper inaktiv ist und erst durch entsprechende Enzyme in wirksames Trijodthyronin, bekannt als T3, umgewandelt werden muss. T3 ist einer der Hauptregulatoren des Stoffwechsels, was nichts anderes bedeutet, als dass ein höherer T3 Spiegel mit einem höheren Kalorienverbrauch gleichgesetzt werden kann. Während einer Diät versucht der Körper die Stoffwechselrate zu reduzieren, um seine wertvollen Fettdepots zu schützen. Aus diesem Grund reduziert er die Umwandlung von T4 zu T3, was zur Folge hat, dass weniger stoffwechseltechnisch aktives T3 vorliegt. Durch eine Erhöhung der Konvertierungsrate von T4 in T3 wirkt Ephedrin diesem Schutzmechanismus des Körpers entgegen und verhindert so teilweise die ansonsten im Lauf einer längeren Diät unvermeidliche Reduzierung des Kalorienverbrauchs. Studien konnten in diesem Zusammenhang zeigen, dass der ECA Stack selbst nach 26 Wochen Dauereinnahme noch eine diätunterstützende Wirkung besitzt.

Die Nebenwirkungen von Ephedrin:

-verstärktes Schwitzen
-Erhöhung des Blutdrucks
-innere Unruhe
-Steigerung der Herzfrequenz
-Schlaflosigkeit

Wie es fast mit all diesen Substanzen der Fall ist, sind die Nebenwirkungen meist Dosisabhänging. Sollten Nebenwirkungen verstärkt auftreten, so sollte man die Einnahme von Ephedrin stoppen.

Dieser Artikel dient nicht der Beratung oder dem Zuspruch im Bezug auf das genannte Thema, und auch keinesfalls der Anwendungsempfehlung, sondern lediglich der Aufklärung über dieses Themengebiet!

 

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