PEPTIDKUNDE 10 – TRIPTORELIN

Triptorelin, ein Peptid, welches zwar immer mehr an Beliebtheit nach Steroidkuren ist, da es in der Lage dazu ist, Die körpereigene Tetstosteronproduktion sehr schnell wieder in Gang zu bringen,  allerdings bei fehlerhafter Dosierung fatale Folgen haben kann, die bis hin zu einer Art „chemischen Kastration“ reichen. Dennoch sind die Anwender von der Wirkung als Post-Cycle-Therapie überzeugt. Alles weitere zu Triptorelin erfahrt ihr hier:

Allgemeines zu Triptorelin:

Triptorelin ist in seiner Wirkung ein äußerst potentes Peptide und ähnelt dem natürlichen Gonadotropin Releasing Hormon, bekannter unter der Abkürzung GnRH, sehr stark. Wie auch GnRH regt Triptorelin die Hirnanhangsdrüse, die Hypophyse, dazu an, Hormone auszuschütten, wie beispielsweise hauptsächlich die Sexualhormone Östrogenen und Testosteron.

Die Wirkungsweise von Triptorelin:

Wie oben beschrieben stimuliert Triptorelin die Hirnanhangdrüse so, dass die Körpereigene Hormonproduktion drastisch ansteigt. Besonders interessant ist hier die Testosteron-Produktion. Denn nicht umsonst ist dieses Peptid hauptsächlich für Kraftsportler und Bodybuilder so interessant, die anabole Steroide verwenden. Wer sich beispielsweise exogen Testosteron injiziert, oder auch Steroide wie Trenbolon verwendet, der beeinflusst die körpereigene Testosteronbildung so, dass sich diese minimiert, oder sogar ganz einstellt. Normalerweise leitet die Hypophyse dass Signal Testosteron zu produzieren direkt an die Hoden weiter, welche anschließend auch für die Produktion zuständig sind. Wird exogen nun beispielsweise Testosteron zugeführt, führt dass dazu, dass die Hypophyse eine Testosteronbildung nicht für nötig hält, da ja praktisch gesehen genug zur Verfügung steht, sodass auch kein Signal zur Produktion an die Hoden weitergeleitet wird. Es herrscht quasi Produktionsstopp. Das bekannteste Symptom hierfür ist, dass die Hoden schrumpfen. Dies ist nicht bei allen Steroidnutzern der Fall, dennoch ist die Situation dieselbe. Wurde nun eine mehrwöchige oder mehrmonatige Kur mit exogen zugeführten anabolen Steroiden durchgeführt und beendet, führt dies aufgrund der vorerst ausbleibenden Eigenproduktion von Testosteron zu Muskelabbau, Fettaufbau, Depressionen und einem stark verschlechtertem Hautbild, was insgesamt dem nun überschüssigen Östrogen zuzuschreiben ist.

Hier kommt nun Triptorelin zum Einsatz. Triptorelin ist sehr Potent und seine Wirkung ist binnen weniger Tage messbar. Dies bedeutet, dass kurz nach Beendigung einer anabolen Steroide-Kur das Peptid Triptorelin sofort das Signal an die Hirnanhangdrüse sendet, Testosteron produzieren zu müssen, was ohne Triptorelin  bis zu 4 Wochen dauern kann und mit herkömmlichen Nahrungsergänzungen wie Testosteron-Boostern auch nicht Ansatzweise auf das Niveau von Triptorelin gebracht werden kann. Triptorelin macht sich also signifikant als Post-Cycle-Therapie oder auch Post-Cycle-Peptid, welches die Testosteronlevel schnellstmöglich  auf „Werkseinstellungen“ zurücksetzt.

Die erhoffte Wirkung, dass Triptorelin die Rezeptoren für das Hormon Testosteron quasi wieder befreit, sodass eingesetzte Steroide nach kürzester Zeit wieder die Wirkung wie bei der ersten Kur erzielen ist leider ein Mythos.
Denn denkt man einmal logisch dann ist das Szenario wie folgt:
Nach einer längeren Steroidkur sind die Rezeptoren gesättigt bzw. Dicht. Nach Beendigung der Kur leeren sich diese nur sehr langsam, je nach verwendetem Ester auch schneller. Mit dem Einsatz von Triptorelin dockt allerdings auch sehr schnell wieder natürliches Testosteron an diese Rezeptoren, was die Befreiung dieser Rezeptoren zeitlich also noch länger gestaltet. Der Effekt auf die Rezeptoren ist also sogar umgekehrt verglichen zu dem was sich User erhoffen.

Die Dosierung von Triptorelin:

Dieser Punkt ist äußerst wichtig, da eine Fehldosierung verheerende Auswirkungen haben kann. Achte also genau darauf dass du folgendes einhältst:

Für die Zwecke einer Post-Cycle-Therapie ist es üblich einmalig 100mcg subkutan nach Beendigung einer Steroidkur zu injizieren, beispielsweise am folgeinjektionstag der letzten Steroide-Injektion. Wenn man im Jahr mehrere Steroid-Kuren anwendet, dann müssen zwischen der Anwendung einer Triptorelin Injektion mindestens 4 Monate vergehen, um Symptome einer chemischen Kastration zu vermeiden.  

Die Nebenwirkungen von Triptorelin:

Bei wiederholter oder überdosierter Anwendung von Triptorelin kommt es jedoch nach drei bis vier Wochen zu einer verminderten Ausschüttung von Hormonen der Hirnanhangsdrüse. Dadurch sinken die Östrogen- und Testosteronspiegel. Etwa drei Wochen nach Beginn der Anwendung, oder sogar wenige Stunden nach Überdosierung, werden beim Mann Testosteron-Werte gemessen, die denen nach einer Kastration entsprechen. Weiter Nebenwirkungen können sein:

-Übelkeit
-Hitzewallungen
-Kopfschmerzen
-Gereiztheit

 

Dieser Artikel dient nicht der Beratung oder dem Zuspruch im Bezug auf das genannte Thema, und auch keinesfalls der Anwendungsempfehlung, sondern lediglich der Aufklärung über dieses Themengebiet!

 

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