STEROIDKUNDE 4 – DIANABOL

Bekannt durch seine signifikanten Fähigkeiten als Kickstarter und Massesteroid schlechthin, hat sich Dianabol bzw. Methandienon einen Namen gemacht. Was genau es mit diesem Steroid auf sich hat, warum und wie es genutzt wird, erfahrt ihr hier:

Allgemeines zu Dianabol:

Dianabol ist ursprünglich der Markenname einer Firma für das Steroide Methandienon. Dianabol war nach synthetischem Testosteron das zweite anabole androgene Steroid, das je produziert wurde und gleichzeitig das erste orale anabole androgene Steroid überhaupt, welches es mittlerweile auch als nebenwirkungärmeres injizierbares Steroid gibt. Dianabol entwickelte sich schnell zum am häufigsten eingesetzten Steroid, was ihm auch den Spitznamen Breakfast of the Champions einbrachte.

In den Späten Achtzigern wurde die amerikanische Dianabol Produktion von offiziellen Firmen schließlich eingestellt, da es aufgrund anderer, wirkungsvollerer Medikamente eigentlich keine Anwendung mehr für das anabole Steroid Dianabol gab und der Methandrostenolon praktisch nur noch von Sportlern zum Zweck der Steigerung der Leistungsfähigkeit und des Muskelaufbaus eingesetzt wurde. Heute gibt es in den meisten Industrienationen praktisch kein Medikament mehr, welches den Wirkstoff Methandrostenolon des originalen Dianabol enthält.

Wirkungsweise von Dianabol:

Technisch gesehen handelt es sich beim anabolen androgenen Steroid Dianabol (Metandienon) um ein an zwei stellen modifiziertes Testosteron-Molekül. Dieses wurde um eine Doppelbindung, (welche die Konvertierung zu Östrogen verlangsamt) und eine 17-a-Methylgruppe erweitert. Die 17-a-Methylgruppe erlaubt  Dianabol im Gegensatz zu oral verabreichtem Testosteron den so genannten First Pass durch die Leber zum größten Teil unbeschadet zu überstehen. Wie alle 17-alpha-alkylierten anabolen androgenen Steroide belastet auch Dianabol die Leber mehr oder weniger stark, weshalb in der Praxis für gewöhnlich eine maximale Einnahmedauer von 6 bis 8 Wochen eingehalten wird.
Auch wenn Dianabol nicht im selben Umfang wie Testosteron durch das Aromataseenzym in Östrogen umgewandelt wird, bedeutet dies nicht unbedingt weniger östrogenbedingte Nebenwirkungen, da der Wirkstoff Methandrostenolon in ein sehr wirkungsvolles 17-alpha-aklyliertes Östrogen umgewandelt wird, das im Körper eine deutlich längere Halbwertszeit und damit auch Wirkzeit hat als das Östrogen, das bei der Aromatisierung des Steroids Testosteron entsteht. Östrogenbedingte Nebenwirkungen umfassen Gynäkomastie, Wassereinlagerungen und hohen Blutdruck. Aus diesem Grund halten Athleten für den Fall der Fälle ein Antiöstrogen wie Nolvadex (Tamoxifen) oder einen Aromatasehemmer wie Arimidex oder Aromasin zur Hand. Da das anabole androgene Steroid Dianabol auch in größerem Umfang zu Dihydro-Testosteron (DHT) konvertiert, fördert es wie Testosteron und viele andere androgene Steroide den erblich bedingten männlichen Haarausfall.

Der Einsatzbereich von Dianabol ist primär der schnelle Muskelaufaufbau und Kraftaufbau. Hierbei gilt Methandrostenolon als ein typisches Wohlfühlsteroid. Die Wirkung ist innerhalb weniger Tage deutlich spürbar. So etwas wie Nonresponder gibt es bei Dianabol praktisch nicht. Wenn Dianabol nicht wirkt, dann handelt es sich mit ziemlicher Sicherheit um ein gefälschtes Präparat.

Dosierung von Dianabol:

Die Originaldosierung des anabolen androgenen Steroids Dianabol lag laut dem Beipackzettel von offiziellen Produkten bei 10 mg pro Tag. Dies entsprach auch der Dianabol Dosierung, die viele Bodybuilder bis in die siebziger Jahre mit großem Erfolg einsetzten. Angesichts der allgemein immer weiter steigenden Dosierungen anaboler Steroide hat sich heute zutage eine Einnahmemenge von 25 bis 50 mg Dianabol pro Tag standardisiert. Mehr Dianabol braucht laut Anwendern eigentlich niemand, um hervorragende Resultate zu erzielen. Da der Wirkstoff Methandrostenolon nur eine Halbwertszeit von 3-5 Stunden besitzt, wird Dianabol in der Praxis meist mindestens dreimal täglich, oder direkt vor dem Training eingenommen

Beliebte Kombi-Steroide zu Dianabol:

Viele Steroid-Anwender setzten  Dianabol alleine ein und fast jeder Steroid-Neuling hat mit Dianabol seine erste Kur durchgeführt. Die beliebtesten Kombinationen umfassen die klassische Dianabol – Deca Durabolin Kombination, sowie die Kombination von Dianabol und Testosteron.

Nebenwirkungen von Dianabol:

Neben der lebertoxischen Eigenschaften sind weitere Nebenwirkungen meist Östrogenbedingt und umfassen Gynäkomastie, Wassereinlagerungen und hohen Blutdruck. Aus diesem Grund halten Athleten für den Fall der Fälle ein Antiöstrogen wie Nolvadex (Tamoxifen) oder einen Aromatasehemmer wie Arimidex oder Aromasin zur Hand. Da das anabole androgene Steroid Dianabol auch in größerem Umfang zu Dihydro-Testosteron (DHT) konvertiert, fördert es wie Testosteron und viele andere androgene Steroide den erblich bedingten männlichen Haarausfall.

Dieser Artikel dient nicht der Beratung oder dem Zuspruch im Bezug auf das genannte Thema, und auch keinesfalls der Anwendungsempfehlung, sondern lediglich der Aufklärung über dieses Themengebiet!


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